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Der Laphroaig 10 Jahre

oder für viele “Der Endgegner”.

Es soll Leute geben für die war der Laphroaig 10 gleich zwei Whiskys,

nämlich der Erste und der Letzte.

Wenn ihr noch keine Erfahrung mit Whisky habt, fangt auf keinen Fall mit dem Laphroaig an.

Bei Kai und mir hat es funktioniert, aber da sind wir wohl wirklich die Ausnahme.

Wenn man sich zum ersten Mal einen Laphroaig 10 einschenkt und am Glas richt,

ist man garantiert überrascht,

 es schlägt einem ein phenolischer Quarz entgegen, der an Krankenhausflure alter Zeiten erinnert.

Dazu bekommt man eine kräftige Portion Räucherschinken gefolgt von einem ganz ordinären Wohnungsbrand.

Kurz gesagt es zieht einem die Socken aus.

Allmählich gewöhnt sich die Nase an den Gestank und es kommen angenehmere  Aromen zum Vorschein.

Mich erinnert er ein bisschen an eine kräftige Meeresbrise, Seetang, Salz und eine süßliche Note.

Also ich meine eine angenehme Süßlichkeit, ihr wisst schon, aber wirklich lecker riecht das immer noch nicht.

Es hilft nichts wir müssen das Zeug probieren.

Süße, Honignoten, Vanille, Karamell, das ganze Programm hoch zwei, ich kann es nicht glauben, ist daß das Getränk an dem ich eben noch gerochen habe?

Der Laphroaig 10 ist eine Reise, eine Reise mit überraschend angenehmen Ausgang.

Wer hätte gedacht das etwas, das so übel riecht, so lecker schmeckt?

Ein Effekt den ich tatsächlich auf reisen erlebt habe, nämlich auf meinen Asienreisen, das Stichwort ist Durian.

Ich glaube fast jeder Asien Reisende kennt die verbotene Frucht.

Verboten in Öffentlichen Raum, Gebäuden, Verkehrsmitteln, Hotels usw. 

Weil sie stinkt.

Ich meine diese Frucht stinkt höllisch.

Sie schmeckt allerdings als ob dir ein Engel auf die Zunge pisst.

Genau so, oder ehrlich gesagt, so ähnlich ist es wenn man das erste mal einen Laphroaig 10 trinkt.

Der Laphroaig 10 Jahre ist für mich, die Durian Schottlands.

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